Beratung- und Organisationsentwicklung
Das ganze Leben ist ein Prozess des Miteinander-In-Beziehung-Stehens.
Erhöhe die Qualität dieses Prozesses und der Rest wird sich selbst ergeben.
Moshe Feldenkrais
Im Coaching schaffen Sie sich einen Abstand zur Arbeitsroutine. Aus diesem Abstand setzen Sie sich mit dem Anliegen auseinander, für das Sie eine Lösung suchen.
Ein Coaching-Thema spiegelt i. d. R. sowohl ein persönliches Anliegen wider als auch eines des Systems (Gruppe, Projektteam, Abteilung, Leitungsteam, etc.).
Als Führungskraft sind Sie persönlich den Kräften des Unternehmens ausgesetzt und stehen immer wieder vor der Aufgabe, mit Ihren Kollegen und Mitarbeitern stimmige Antworten auf Forderungen des Unternehmens zu entwickeln. Hier dient das Coaching dem System.
Diese gemeinschaftliche kreative Anpassung wird - insbesondere von Ihnen - auch individuell errungen und vertreten. Das Coaching hilft Ihnen dabei, Ihre Gefühle und Beziehungsmuster, die Arbeitsrolle, Arbeitsprozesse, und Arbeitsinhalte zu reflektieren, zu klären und so zu verändern, dass Sie persönlich davon profitieren. Hier dient das Coaching der Person.
Das Reizvolle am Coaching ist, dass Sie dabei persönliche Ecken und Kanten zu Helferinnen bei der Lösungssuche machen können. Von erfolgreichem Coaching profitieren System und Person gleichermaßen.
Wiederkehrende und hilfreiche Themen für Führungskräfte
- Arbeit zwischen Sucht und Erfüllung
- Gebannt im System: Hierarchie, Zugehörigkeit, Wertschätzung und Kritik
- Ordnungen der Zugehörigkeit und der Gruppendynamik im eigenen Bereich: Ältere, Jüngere, Rang, Einfluss und Kompetenz
- Veränderung braucht Widerstand und Unterstützung:
- Management zwischen Erneuerung und Bewahrung
- Am Platz der größten Wirksamkeit beginnen
- Konflikte am Arbeitsplatz:
- Welche ungelösten Themen zeigen sich im Konflikt?
- Welche Neu-Anpassungen helfen?
- Wie und wo bringt mich die Lösung weiter?
- Burn Out: Der körperliche Ruf nach gesünderen Grenzen
- Das Überforderungs-Syndrom: Führung zwischen Gestaltungslust, Überforderung und Nachgiebigkeit
- Führungsrituale die entlasten: Verbindendes kräftigen, Austausch vitalisieren und Geben und Nehmen ausgleichen.
Methoden und Organisatorisches
Gestalt-Beratung, Arbeit mit Ressourcen-Ankern, Arbeits-Beziehungs-Aufstellungen und die ultradiane Heilreaktion.
Ich biete das Gespräch unter vier Augen und Gruppen-Coaching an.
Worum es geht
Sich aus dem Tagesgeschäft zurückziehen und die Geschäftsstrategie reflektieren können ist eine Investition in die kreative Anpassung an die "Erfordernisse der Lage" – und auch ein Luxus.
Eine Strategie kann erfolgreich sein, wenn das Team, das sie reflektiert ...
Sie schauen auf die Erfolge, die Neuerungen und auf die Schwierigkeiten einer zurückliegenden Geschäftsperiode. Auch die Vorannahmen über die erwünschte, befürchtete und mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu erwartende Zukunft haben prägenden Einfluss auf die eigene Profilierung und strategische Ausrichtung. Die Ergebnisse der entsprechenden Reflektions- und Kommunikationsprozesse sind die Basis für zukünftige Anpassungen nach innen und nach außen; sie liefern die Informationen für sinnvolle und Erfolg versprechende Ziele und die diesen Zielen gemäßen Vereinbarungen und Handlungen.
Eine jährliche Strategie-Tagung genügt i. d. R., um die Kommunikations- und Geschäftsprozesse vital und stimmig zu erhalten oder neu auszurichten.
Team-Entwicklung bedeutet, dass das Team seine Arbeitsprozesse mit Bezug auf seine Aufgaben und die Gruppendynamik prüft und weiter entwickelt:
Rollen, Beziehungen, Prozesse und Arbeitsinhalte werden reflektiert, geklärt und stimmiger und leichter gestaltet.
Ziel der Team-Entwicklung ist es, die Arbeitsprozesse und das Arbeitsklima so zu optimieren, dass das Team seinen Aufgaben gut und gerne gerecht wird und das die Gruppe dabei besser als die Summe der Einzelleistungen seiner Mitglieder ist. Hierfür genügen i. d. R. schlichte, praktikable und unterstützende Lösungen (und nicht überfordernde Neuerungen, die zusätzlichen Anforderungsdruck in die Gruppe bringen).
Eine Überlegung wert: Team-Entwicklungs-Interventionen vor Ort erübrigen eine Reihe von Transfer-Überlegungen, die angestellt werden müssen, sobald Ergebnisse in arbeitsplatzfernen Umgebungen zustande kommen.
Interventionen und Settings
a) Die Interviews
Interviews sind ein bewährter und informativer Einstieg und führen - auf Grund der unterschiedlichen individuellen Perspektiven - zu umfassenden und differenzierten Informationen über das Team. Nach den Interviews werden die Daten ausgewertet, geordnet zusammengestellt und präsentiert.
b) Der Teamtag
Der Teamtag ermöglicht eine gemeinsame Diagnose der Situation im Team; er ist eine in sich abgeschlossene Tagesveranstaltung, die in der Regel bereits nachhaltige Selbstregulierungskräfte belebt.
c) Die Teamklausur
Eine Teamklausur dauert 1,5 bis 2,5 Tage. Der erste Tag ist ein Teamtag (s. o.). Dem folgt eine Visions- und Zielstrategie, in der es um die gegenwärtigen und zu erwartenden Aufgaben, um die Fähigkeiten und Bedürfnisse, und um Möglichkeiten und Herausforderungen geht. Danach wird in der Verwirklichungsphase das Realisierbare ausgewählt und Prioritäten werden gesetzt.
d) Bei Krisen
Die gemeinsame Diagnose mit Hilfe der Teamentwicklungsuhr macht deutlich, in welcher Entwicklungsphase und welcher Performancetiefe jedes Teammitglied die Gruppe sieht und wo Unterstützung wünschenswert ist.
Eine weitere Hilfe bietet der Team-Stammbaum. Damit kann jede/r die Geschichte der Arbeitsgruppe nachvollziehen: Vorgänger-innen werden erinnert und deren Arbeit anerkannt. Nachfolger-innen erkennen ihren Platz in der Biographie der Gruppe. So können alte, "unerledigte Geschichten" beigelegt werden. Die konstruktiven Kräfte, die in der Tradition und der bisherigen Entwicklung im Team gewirkt haben, kommen wieder zum Tragen.
1. Motivation
Am leichtesten ist es, in einem Training etwas über Motivation zu lernen. Etwas unbequemer ist es, das, was die eigene und die Motivation von Mitarbeitern hemmt, persönlich anzuerkennen und gemeinsam zur Sprache zu bringen. Am schwierigsten ist es, eine Motivationshemmung zu beseitigen. - Da macht es sich der Mensch doch lieber leicht.
2. Transfer
Geben Sie sich keine Mühe! - Was Sie aber in einer Sitzung, einem Training oder in einem Gespräch verinnerlicht haben, werden Sie nicht wieder los. - Schöne Ergebnisse und gute Vorsätze dagegen pflastern den Weg zur Hölle - Transfer ausgeschlossen.
3. Identifikation
Indem wir begrüßt, angesprochen und beachtet werden, erleben wir uns selbst in der gegebenen Beziehung. So wird Identität gestiftet. Geschieht dies nicht, sucht man sich eine andere Beziehung, die Identität stiftet. - Zur Not bleiben immer noch der Rückzug in sich selbst und die außerberuflichen Kontakte.
4. Der Mensch ist im Mittelpunkt
In einem Unternehmen ist der Gewinn Mittelpunkt, sonst kann es keine Menschen beschäftigen.
5. Zeitdruck
Am leichtesten ist es, sich gedrängt zu fühlen. Das tun viele, ist modern und wird von den Stresshormonen unterstützt. Zu erkennen, was die jeweils angemessene Antwort auf eine Situation ist, ist nicht ganz so leicht und braucht etwas Aufmerksamkeit. - Auch hier macht es sich der Mensch doch lieber leicht.
6. Planung, Erfolge und Fehler
Unternehmensprozesse werden zu einem beträchtlichen Teil von Menschen gemacht. Erfolge lassen das vergessen, Fehler erinnern daran. Wehe, wenn es keine Fehler mehr gibt!
7. Veränderung
Wesentliche Veränderung geschieht auch in der Auseinadersetzung mit dem, was traditionell erfolgreich war. Hierfür steht eine starke Gruppe im Unternehmen. Die "Widerständler" von heute sind oft die Erfolgreichen von gestern. Mit der Ideologie des positiven Denkens ("Anything goes!") werden zum einen die Bedenkenträger in Misskredit gebracht und zum anderen kann man damit wesentliche Auseinandersetzungen vermeiden.
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