Coaching


Individuelle Beratung als auch Unterstützung für das System

Im Coaching erschaffen Sie einen wohltuenden und reflexiven Abstand zur Arbeitsroutine. Aus diesem Abstand setzen Sie sich mit dem Anliegen auseinander, für das Sie eine Lösung suchen. Coaching ist ein kokreativer Prozess. Fragen des Vertrauens, die Komplexität des Anliegens, die Ressourcen des Coachee und seines Arbeit gebenden Systems, gute und schwierige Vorerfahrungen mit Beratung, das verabredete Setting und die "persönliche Passung" bestimmen die Wirksamkeit des Coaching. Ich arbeite überwiegend im Gespräch. Die Methoden kommen aus der humanistischen Psychologie und der lösungsorientierten Beratung. Coaching ist in der Regel eine Kurzberatung zwischen fünf und fünfzehn Sitzungen.



Ein Coaching-Thema spiegelt i. d. R. sowohl ein persönliches Anliegen wider als auch eines des Systems (Gruppe, Projektteam, Abteilung, Leitungsteam, etc.).

Als Führungskraft sind Sie persönlich den Kräften des Unternehmens ausgesetzt und stehen immer wieder vor der Aufgabe, mit Ihren Kollegen und Mitarbeitern stimmige Antworten auf Forderungen des Unternehmens zu entwickeln. Hier dient das Coaching dem System.

Diese gemeinschaftliche kreative Anpassung wird - insbesondere von Ihnen - auch individuell errungen und vertreten. Das Coaching hilft Ihnen dabei, Ihre Gefühle und Beziehungsmuster, die Arbeitsrolle, Arbeitsprozesse, und Arbeitsinhalte zu reflektieren, zu klären und so zu verändern, dass Sie persönlich davon profitieren. Hier dient das Coaching der Person.

Es ist überaus hilfreich, wenn das Coaching vom Vorgesetzten befürwortet wird. Einige der zu bearbeitenden Themen gehören ohnehin in die Beziehung zum Vorgesetzten. Am Besten ist ein Beginn und ein Ende zu dritt. Dadurch profitieren System und Person.


Ritual-Coaching: Stabilisieren und funktionalisieren durch Rituale

Die funktionierende — oder nicht funktionierende — Ritualisierung unserer Zusammenarbeit in den Organisationen ist der Gradmesser für das Funktionieren und Überleben der Organisation. (Dorothee Echter)

Organisationen — ebenso wie Individuen und Kleingruppen — müssen sich in einer wechselvollen Umgebung stabilisieren. Damit werden sie identifizierbar, ansprechbar und wieder erkennbar. Das gilt für die internen Managementprozesse als auch für die Gestaltung der Kundenkontakte.

Veränderungen in den Geschäftsprozessen, unterschiedliche Persönlichkeits-, Führungs- und Arbeitsstile, unterschiedliche Kundenbedürfnisse und die Unabwägbarkeiten des Arbeitsalltags erfordern ein situationsgemäßes und am Wünschenswerten orientiertes Funktionieren.

Stabilisierend als auch funktionalisierend wirken kommunikative Rituale, die sich mit Anerkennung, Reflexion und mit gelingenden als auch mit schwierigen Veränderungen beschäftigen. Dazu gehören z. B. Meetings, Mitarbeitergespräche, regelmäßiger Informationsaustausch und die damit einhergehende wechselseitige Orientierung, Brainstormings, Strategie-Tagungen, Gruppenbildung, Feste und die Pflege des Betriebsklimas. Ein Beispiel für Letzteres sind die kleinen und sehr wirksamen Aufmerksamkeiten der Begrüßungs-, Pausen- und Verabschiedungsrituale. Sie gehören zu denen, die ein System schwächen oder vitalisieren.

Traditionell galt die in der Arbeitswelt Rationalität und Sachlichkeit weit mehr als Selbstwahrnehmung und Emotionalität. Rituale am Arbeitsplatz sind in besonderer Weise geeignet hier eine Brücke zu schlagen. Ihre kommunitären, heilsamen und differenzbearbeitenden Funktionen erschaffen — ein über routiniertes Rollenverhalten hinausgehendes — Zugehörigkeitsgefühl und damit Motivation und Loyalität. Rituale orientieren sich an den so genannten "hard facts" und trainieren dabei "soft skills".


Wiederkehrende und hilfreiche Themen für Führungskräfte