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Die entscheidenden Probleme, denen wir uns gegenübersehen, lassen sich nicht auf der gleichen Ebene des Denkens lösen, auf der wir sie geschaffen haben.
Albert Einstein
Je mehr die Arbeit des Supervisanden von individuellen Begegnungen mit seiner Klientel geprägt ist, umso mehr ist der Supervisionsstil an den Selbstprozessen des Supervisanden orientiert. Dazu gehören insbesondere die emotionale Resonanz, ähnliche Lebenserfahrungen und Herausforderungen, die menschliche Neigung sich vor Schwierigkeiten zu schützen und das — immer wieder ins Vorbewusste fallende — Bemühen, die eigene Helfer-Identität durch das professionelle Verhalten zu stabilisieren. Dem entsprechend biete die Untersuchung der
Ein weiterer Fokus ist die Supervision aus der Perspektive der Balance. Damit ist eine Herangehensweise gemeint, die davon ausgeht, dass durch den Supervisanden im Klienten-System eine Balance hergestellt wird und dies zunächst unabhängig von den Interventionen des Supervisanden. Bevor man Fragen an den individuellen Supervisionsstil und an die Dynamik des Klienten-Systems stellt, ist es wohltuend zu erkennen, dass Hilfe bereits stattfindet! Welche Hilfe gebraucht wird, kann an der Übertragungsdynamik erkannt werden.
Die therapeutischen Bezugsdisziplinen sind die systemisch-phänomenologische Perspektive, die Tiefenpsychologie und die Gestalttherapie. Die nahe liegenden und bevorzugten Interventionen sind bei Didaktische Prinzipien beschrieben.