Paartherapie & Gruppentherapie

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Viele Menschen werden nicht weise aber du wirst nicht weise, außer du alterst. — Erik Erikson

Sich reif fühlen ist über weite Strecken des Lebens ein Wunsch. Er kontrastiert die Herausforderungen des Unausgereiften mit dem Vorgeschmack ihrer Reife. Altern ist in diesem Prozess ein Katalysator. Vieles vollendet seinen Reifeprozess. Das erleben wir mit Erleichterung — und hier und da auch mit einem wehmütigen Blick auf die Qualitäten und Freuden des Unausgereiften. Dankbarkeit, Sinnesfülle und Gelassenheit grüßen auch in früheren Lebensabschnitten und in Momenten großer Verbundenheit und Liebe.

Als wären sie ein Trost für den Verlust der Dinge der Jugend, drängen sie in die letzten Lebensjahrzehnte.

Die Teilnehmer-innen schauen auf die unterstützenden Identifikationen des Selbst. Das sind alle die Identifikationen, die auf wohltuende Art und Weise das Selbstverständnis stützen und alltagstauglich machen. Auch das, was einen Schatten darauf wirft, wird sich hier und da zeigen und neue betrachtet und bewertet werden.

Sie lernen das Konzept des vollständigen Lebenszyklus von Erik Erikson kennen. Er beschreibt die Entwicklungsphasen des Menschen, seine Krisen und die darin reifenden Kompetenzen und Ressourcen. Letztere fasst er in die Begriffe Hoffnung, Wille, Absicht, Kompetenz, Treue, Liebe, Fürsorge und Weisheit.

Der Workshop lädt zum dankbaren Erinnern, zur Stille und zur Fülle der Dankbarkeit ein. Es wird mit gestalttherapeutischer Selbsterfahrung, mit dem Neuro-Imaginatives-Gestalten, mit Meditation und Kontemplation gearbeitet.

Veranstalter sind dasOdenwald-Institut (im Dezember 2017 noch unter dem alten Titel "Die Tugenden der Reife"), dasOsterberg-Institut und das Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast in Österreich. Die Workshops finden dort von Freitagabend bis Sonntagmittag statt.

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