Remaining open and honest without ignoring whatever we experience can help us
face any challenges that may arise.
Peter Ralston (2019): The Book of Not Knowing. Exploring the True Nature of Self,
Mind, and Consciousness. Berkley, Ca.: North Atlantic Books, S. 21
Im Still-Sitzen sehen wir die Konditionierungen und Leiden des Alltagsbewusstseins: Irgendwie sind wir unvollständig, etwas suchend und von einem untergründigen Gefühl des Nicht-gut-genug-Seins durchdrungen, bedürftig, ängstlich, nervös und verstört. – Gelegentlich gibt es Ausnahmen.
Im Still-Sitzen nehmen wir diese und andere Verstörungen wahr, ohne uns davon antreiben zu lassen. Wir bleiben einfach still sitzen. Eher früher als später wird klar, dass wir dem Alltagsbewusstsein nicht ausgeliefert sind. Insbesondere nicht seinen Suggestionen von „selber schuld – streng dich an – mach’s und sei anders“.
Drei Mal jährlich findet Stille und Verbundenheit in Form eintägiger Retreats in meiner Praxis statt; in diesem Jahr am
25. April,
26. September und
19. Dezember.
Die Meditationseinheiten finden von 10:30 - 12:15, 13:45 - 15:30 und 16:00 - 17:00 Uhr statt. Sie bestehen aus 25-minütigen Meditationen, die sich mit meditativem Gehen (Kinhin) abwechseln.
In der Mitte der zweiten Meditationseinheit gibt es die Möglichkeit zum Austausch und zu Fragen und Antworten über die Herausforderungen und Möglichkeiten des Still-Sitzens.
In der Mitte der dritten Meditationseinheit findet eine Paar-Kontemplation statt.
Das Honorar beträgt zwischen € 70 und € 40. Sie können sich im Kalender anmelden.

