Täglich Online meditieren

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Die Online-Meditationen kultivieren eine still-lauschende Qualität. Die erste fand am 24. April 2020 statt. Ich leite die Meditationen im Stil der Non-Dualen-Meditation an. Im Zen „Shikantaza“, deutsch „nur sitzen“, genannt. Dieses schlichte Still-Sitzen kommt ohne vorbereitende Übungen aus und wird von Anfängern und Geübten auf die gleiche Art und Weise praktiziert. Malaika Mihambo, die Weltmeisterin (2019) und Olympiasiegerin (2021) im Weitsprung wurde gefragt, ob sie ihre Siege dem Meditieren verdanke. Ihre Antwort: "Ja, das denke ich auf jeden Fall. Durch das Meditieren kann ich Abstand zu meinen Gefühlen und Gedanken herstellen. ... nur so kann ich mein Inneres besser kennenlernen, ... meine negativen Gedanken einordnen und wachsam sein, so dass sie mein Fühlen und Handeln nicht bestimmen." ("Ich meditiere täglich" Tagesspiegel vom 24. 11. 2021, S. 18).

 … seien Sie aufmerksam gegen das, was in Ihnen aufsteht, und stellen Sie es über alles, was Sie um sich bemerken. Ihr innerstes Geschehen ist Ihrer ganzen Liebe wert, … — R. M. Rilke (aus „Briefe an einen jungen Dichter“)

Die Tage mit Stille beginnen und vor den Anforderungen des Tages und dem Vielen Gelassenheit und Einfachheit kultivieren, das ist Täglich Online meditieren. Sie können mehr und weniger regelmäßig teilnehmen und gern auch "auf Probe" dabei sein. Die Zeiten:
Montag und Dienstag: 6:00 - 6:25 und/oder 6:30 - 6:55 Uhr
Mittwoch, Donnerstag, Freitag: 6:00 - 6:30 Uhr

Samstag: 7:30 - 7:55 und/oder 8:00 - 8:25 Uhr.

Durch die Verabredung mit anderen kann man sich auf sympathische Art und Weise eingeladen und motiviert fühlen und auch andere motivieren. Interessierte lade ich per Mail in meinen Zoom-Meeting-Raum ein; dort treffen sich zwischen vier und zehn Personen. Hier finden hier eine Audio-Datei. Sie hat die typische Länge eines der Impulse, mit denen ich TOm begleite. Der Impuls wurde während einer gemeinsamen Online-Meditationen aufgezeichnet; er trägt den Titel "Verstand-Fasten". Ich empfehle Ihnen, sich 15 Minuten Zeit zum Hören und Still-Sitzen zu nehmen.


Stay together friends. Don’t scatter or sleep. Our friendship is made of being awake. … Stay here, quivering with each moment, like a drop of mercury. — Rumi (aus dem Gedicht Waterwheel)


Mein Hintergrund Im Alter von 15 Jahren fing ich an mit dem Still-Sitzen. Meine ersten Zen-Lehrer waren Dr. F. A. Viallet aus Paris (später als Soji Enku ordiniert) und Gerda Ital aus Berlin. Ich nahm an Sesshins mit Enomiya Lassalle, Fritz Hungerleider, Nagaya Roshi und Yuho Seki Roshi teil. Vipassana übte ich bei Ruth Denison und Jack Kornfield. Toni Packers Meditative Inquiry und Peter Fenners Radiant Mind prägten stark meine Praxis und meine Vermittlung.

Wir rackern täglich acht bis zehn und mehr Stunden, um das Geld für all das Zeug zu verdienen, was wir nicht brauchen - während wir eigentlich Beachtung brauchen - und finden keine Zeit mehr, einander im freundschaftlichen Austausch oder aber in der Meditation uns selbst zu beachten. — Wolf Büntig (aus dem ZIST Programm 2020)

Der Ausgleich Bitte berechnen Sie pro Meditation zwischen € 2,50 und € 6,00 und führen Sie selbst Buch über Ihre Teilnahmen und Beiträge. Sobald eine Summe von etwa € 90 zusammengekommen ist, schreiben Sie mir bitte; ich schicke Ihnen eine Rechnung.

TOm ist mir eine große Freude. Ich hätte nicht vermutet, wie wohltuend diese virtuelle Zusammenkunft ist. Ich nehme gerne, wenn auch nicht jeden Tag, weiter teil. (Ingeborg Hartmann, Familientherapeutin - Juni 2020)

Ich fand die Meditationen waren immer ein guter Tagesanfang und irgendwie entsteht eine Gemeinschaft, auch wenn wir uns nur vom Bildschirm kennen. (Heinz Groß - Juli 2020)

Es war heute wieder sehr schön die Woche mit TOm zu beginnen. Das Ritual ist eine große Bereicherung. (Cornelia Fleischer - Oktober 2020)

Es ist für mich eine wirklich eindrückliche Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte, morgens den Tag schweigend zu beginnen. Deine Impulse helfen mir "Kopfmensch" sehr, mich für das "jenseits des Subjekts" zu öffnen... für "eine Stimme verschwebenden Schweigens" - wie Buber/Rosenzweig 1 Kön 19,12 übersetzen. (Sefan Reinders, Theologe - März 2023)

Eine gute, liebenswerte Gruppe! (Dr. Nelia Schmid König, Psychoanalytikerin - April 2023)

Was ich an Deinen morgendlichen Impulsen so schätze: Ich habe immer das Gefühl, richtig zu sein und muss nie einer Beschreibung, was ich fühlen und erleben sollte, folgen. Das schafft Verbundenheit.
(Dr. Simone Bartsch, Soziologin - April 2024)

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