Paartherapie & Gruppentherapie

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 Veröffentlichungen

(2017): Beziehung, die man tanzen kann: Partnerschaft und Tango. In: Ralf Sartori (Hg.): Tango Global Bd. 3 - Tango in Berlin, S. 122 — 144
"Da müsst ihr unbedingt hin!" Der großen Begeiterung eines befreundeten Paares konnten wir nicht widerstehn. Das war im Herbst 1983 ...
Ein Essay über die Anfänge, Differenzierungen und Begründungen von "Beziehung, die man tanzen kann". Hier werden erstmals die "Acht Phasen einer idealtypischen Begegnung" beschrieben.

(2016): Das Selbst als Tor und Brücke in den Basisbewegungen des Tango Argentino In: Hanne Raeck & Luise Lohkamp (Hg.): Tore und Brücken zur Welt - Willkommen in bewegten Zeiten. Reader zum 37. Kongress der DGTA, Lengerich: Papst Science Publishers, S. 115 — 122
Die Gestalttherapie versteht das Selbst als Prozess, als „das immer fließende, sich ständig ändernde Verbundensein mit und Loslösen von der Welt“ (F. Perls). Im Tango spiegelt sich dieses Selbst-Verständnis in der rituellen Anbahnung des Tanzes, in der Umarmung, der Sinnlichkeit, der Bewegung und im Sich-voneinander-Lösen. Die Tanzenden öffnen dem Eigenen, ebenso wie dem Anderen, ein Tor. Im achtsamen Da-, Bei- und Miteinander-Sein entsteht die Brücke, auf der sich die seelisch-körperliche Begegnung und die tänzerische Bewegung entfalten. Seelische Prozesse der Autonomie, Hingabe, Aktion und Stille und ihre körperlichen Inszenierungen berühren und bewegen die Grenzen der individuellen Gewohnheit, der Intimität, der Angst und der Erregung. Die Begegnungen modulieren, mal willkommen, mal verstörend, mal humorvoll, das bevorzugt festgelegte Selbst-Verständnis und belohnen mit Erfahrungen des Verbunden-Seins und des Flow.

2016 erschien in der Tangodanza meine Serie Partnerschaft und Tango: Vier Einblicke. Es handelt sich um vier Interviews, mit Illustrationen von Christine Bülow. Die Gespräche sind in den Artikeln auszugsweise veröffentlicht und kommentiert. Dafür wählte ich die Selbsterfahrungsaspekte aus, die sich wie rote Fäden durch die Gespräche ziehen. Der Verlag erlaubt freundlicherweise, dass Sie die PDFs hier lesen können.

(2016): Partnerschaft und Tango - Vier Einblicke, Teil 1: Wenn man Tango tanzen kann, gehört man dazu. In: Tangodanza. 18. Jg., Nr. 1, S. 78 & 79
Pfingsten auf Schloss Thammenhain, einem ehemaligen Rittergut aus dem 15. Jahrhundert. Zehn Paare verbringen hier zwischen Leipzig und Torgau drei Tage. Laura und Andreas aus Berlin sorgen für exzellenten Tango-Unterricht. Unterhaltung, Tanz, geminsames Kochen, Essen im Rittersaal, Spazierengehen und Ausruhen stehen auf dem Programm. Dazwischen spreche ich mit vier Paaren zum Thema Partnerschaft und Tango. 487 Lebensjahre, 111 Tangojahre und 79 Partnerschaftsjahre kommen zu Wort.Weiterlesen

(2016): Partnerschaft und Tango - Vier Einblicke, Teil 2: Tango ist ein Toleranztraining. In: Tangodanza. 18. Jg., Nr. 2, S. 84 — 86
... Heute kommen Heinz und Sybille zu Wort. Sie schauen gemeinsam auf zehn Partnerschafts- und — nach einigen Standard- und Salsa-Erfahrungen  auf neun gemeinsame Tangojahre zurück. Der Tango wurde für sie zu Lehrmeister für Toleranz und Autonomie. Beide sprechen sehr persönlich über ihre Paar- und Tangogeschichte. ... Für die Reflexion des Interviews wähle ich den Selbsterfahrungsaspekt aus, der sich wei ein roter Faden durch das Gespräch zieht.Weiterlesen

(2016): Partnerschaft und Tango: Vier Einblicke, Teil 3: Der Mühe wert. In: Tangodanza. 18. Jg., Nr. 3, S. 84 — 86
In diesem dritten Teil begegnen sich zwei, die Glück haben. Jürgen (62) und Paula (60) haben sich vor 28 Jahren kennen gelernt. Sie tanzen seit 17 Jahren zusammen Tango. Ihr Gespräch kreist um Zufriedenheit, um Glück, um die Schwierigkeiten des Tangolernens und um kreative Anpassung. Von letzterer brauchten die beiden beim Übergang vom Standardtanz zum Tango eine ganze Menge.Weiterlesen

(2016): Partnerschaft und Tango: Vier Einblicke, Teil 4: Man weiß nie, was am Ende dabei herauskommt! In: Tangodanza. 18. Jg., Nr. 4, S. 85 & 86
Am Ende dieser Serie steht ein überraschendes und mutiges Gespräch. Der Tango war Ehestifter für Mona und Peter. Jetzt stiftet er material für wesentliche Auseinandersetzungen.Weiterlesen

(2014): Rituale für zwei: Die Partnerschaft betrachten und pflegen — Online-Kurs zur Einführung in die Paar-Kontemplation.www.diplomero.com
Die Paar-Kontemplation ist ein kurzes, beziehungsstiftendes und heilsames Begegnungsritual. Der Kurs beinhaltet im Themenblock „Zur Theorie der Paar-Kontemplation“ zehn Lektionen und im Themenblock „Praxis der Paar-Kontemplation“ acht Anleitungen. Wenn Sie sich dafür wöchentlich Zeit geben, wird der Kurs Sie etwa über zwei Monate begleiten und Ihrer Partnerschaft wesentliche Impulse geben.

(2013): Bewegende Gespräche. In: Armin Fichtner & Werner Müller (Hg.): 
Coaching - Methoden und Porträts erfolgreicher Coaches. Berlin: epubli GmbH, S. 50 — 56
Zunachst lesen Sie etwas zu meinem Coaching-Verstandnis. Danach stelle ich Herausforderungen und Moglichkeiten der Zusammenarbeit unter vier Augen vor. Im dritten Abschnitt folgt die Darstellung meines Coaching-Stils. Mit Bezug auf Freud und Erikson schließe ich mit einer Einladung zur professionellen Reflexion der Arbeit und des Arbeitslebens.Weiterlesen 

(2010): Beziehung, die man tanzen kann: Selbsterfahrung für Paare. In: Musik-, Tanz und Kunsttherapie. 21. Jg., H. 3, S. 113 — 122.
In diesem Essay geht es um die sozialwissenschaftliche Darstellung und Begründung von "Beziehung, die man tanzen kann" als Selbsterfahrungsmethode für Paare. Einen Sonderdruck können Sie für € 5,00 incl. Versand bei mir erhalten.
Zusammenfassung “Beziehung, die man tanzen kann” ist eine Methode zur Selbsterfahrung für Paare. In Wochenend-Workshops werden Paaren Begegnungs-, Bewegungs- und Reflexionsrituale angeboten, die experimentell, existenziell und erfahrungsintensiv das inszenieren und reflektieren, was die Teilnehmenden verbal und nonverbal kommunizieren. Das Curriculum beschreibt dementsprechend Methoden des Körperlernens, der Selbst-, Paar- und Prozess-Reflexion und der Kontemplation. Es wird in Ausschnitten vorgestellt. Partnerschaft wird als intimste soziale Gruppe betrachtet (Lewin), die, wie kein anderes System, mit den "Zumutungen des Lebens" (Riemann) konfrontiert. Als tänzerisches und metaphorisches Stilmittel der Beziehungsgestaltung wird der Grundschritt des Tango argentino genutzt. Er ermöglicht es, Paardynamiken zu inszenieren, zu diagnostizieren, sie neu zu gestalten und die damit einhergehenden Erfahrungen zu reflektieren. Ergebnisse einer Evaluationsstudie werden einbezogen. — Schlüsselwörter: Paar-Selbsterfahrung, Was Paaren gut tut, Körperlernen, Tango argentino.

(2007): Zur Rehabilitierung der Angst oder: Von den Forderungen des Lebens nach Hingabe, Individuation, Dauer und Veränderung. In C. Zschüttig; B. Heimerl; M. Schirpke (Hg.): Polaritäten — 6. Berliner Gestalttage. Berlin: Schibri, S. 119 — 130
Zum Leben gehören vier große Ängste: Die Angst vor Ich-Verlust, die Angst vor Verlust der Zugehörigkeit, die Angst vor Kontrollverlust und die Angst vor Einengung. Je toleranter wir mit diesen Ängsten sein können, um so leichter und stimmiger gestalten wir unsere annähernden, abgrenzenden, sichernden und abenteuerlichen Kontaktprozesse. Weiterlesen

(1983): Aspekte von Lomi-Work In: Bodhi-Baum: Zeitschrift für Buddhismus und meditatives Leben. 8. Jg., H. 1, S. 35 — 40

Presse

Eva Lindner (2007):
Paartherapie im Zweivierteltakt: Verbessert Tangotanzen die Beziehung?WELT KOMPAKT
Tango bringt unterschwellige Paarprobleme zu TageWELT KOMPAKT
 

Lisa Horle, Maja Stepniak-Royo (2011):
Tanz und Paartherapie – sich neu begegnencampus Spiegel

Melanie Khoshmashrab (2016):
Kann Tanzen die Liebe retten? Mittelbayerische Sonntagszeitung

Rundfunk

Daniela Siebert (2009):
Tangotanzen ist gesund! Interview im Norddeutschen Rundfunk vom 4. 2. in der Sendung
„Logo — Das Wissenschaftsmagazin“. Das Interview dauert sechs Minuten:

 
Tanja Zieger (2016):
Starker Tango. Interview im Bayerischen Rundfunk vom 9. Februar.
Das Gespräch beginnt bei 16:20 in der Sendung "Notizbuch", es dauert elf Minuten. Bayern 2

 

Margit Miosga (2016):
Paartherapie auf der Tanzfläche. RBB Kulturradio vom 18. Dezember.
Das Feauture beginnt bei 35:35 in der Sendung "Zeitpunkte Magazin", es dauert acht Minuten.

Youtube

 

 


Drei Minuten aus meinem eigenen Unterricht.
Das Video zeigt Michaele Brunk und mich im Einzelunterricht bei Annette Lange (TangoVivo, Berlin). Das Video hat nichts mit dem Anspruchsniveau der Beziehung, die man tanzen kann-Workshops zu tun! Es dient ausschließlich Ihrer Information über einen Bewegungs- und Tanzstil.

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